Zirka 25 km südwestlich der Hauptstadt Bayerns befindet sich der Starnberger See, welcher mit 56 km² zu den größten Deutschlands gehört und seit 1976 ein geschütztes Feuchtgebiet mit internationaler Bedeutung ist. Sein Einzugsgebiet beträgt 314 km² und wird von verschiedenen kleinen Flüssen und unterirdischen Gewässern gespeist. Besonders bei Touristen ist dieser See aufgrund seiner Reinheit und seiner prächtigen Kulisse sehr beliebt. Neun Naturschutzgebiete um den See herum garantieren auch in Zukunft weiterhin sauberes Wasser. Somit sind gute Voraussetzungen geschaffen, um seinen Angelhobby zu frönen oder einen Segeltörn zu planen. Wegen der gestiegenen Nachfrage in den letzten Jahren haben sich immer mehr Hotelanlagen niedergelassen. Aber auch ansässige Bauern stellen ihre Bauernhöfe als Unterkunft zur Verfügung und partizipieren somit ein wenig vom Umsatz.
Zudem kann man sich in viele Gaststätten, Biergärten und Restaurants mit Ausblick auf den See entspannen.
Man kann sich am See nicht nur entspannen,
im Starnberger See kann man angeln
und zwar Forellen, Saibling oder den Renke. Natürlich sind die Orte um den
See auch sehenswert. Zwar sind die Orte immer- gerade zur Sommerzeit- gut besucht, jedoch hat man nicht das Gefühl, dass es überfüllt mit Menschen ist und man seine Ruhe nicht genießen kann. Man achtet hierbei, dass sich die Touristen rund um den See gleichmäßig verteilen, so dass man zugleich damit die Natur schont.
Manche Touristen werden vom historischen Hintergrund des Sees angezogen. Am Ostufer in der nähe von Berg, einer Gemeinde im Landkreis Starnberg, fand König Ludwig II 1886 den Tod durch Ertrinken. Die Stelle wo er ertrank, ist mit einem Holzkreuz gekennzeichnet und an dem Ort, wo man seine Leiche fand, hat man zu Ehren des Königs eine Votivkapelle erbaut.